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Die neue SelbstWIRksamkeit

Veränderungen brauchen Netzwerke

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Was ist ein strategisch relevantes Business-Netzwerk und wann ist es besonders wichtig?

Natürlich ist es etwas anderes als diverse private Gruppen, in denen wir so unterwegs sind. Aber selbst die können wir strategisch aufziehen – und das sollten wir auch, vor allem, wenn sich etwas verändert. Wenn wir z.B. in eine andere Stadt ziehen. Dann können wir im Vorfeld schon Kontakt mit Menschen aufnehmen, die dort bereits leben, und schon ist es strategisch. Im Business-Kontext hat das natürlich noch viel mehr Dimensionen. Aber der Case der Veränderung ist derselbe: Genau dann brauchen wir ein starkes Netzwerk, welches strategisch aufgezogen wurde. Doch wie geht das? Und kennt ihr auch die Angst, irgendwie berechnend zu wirken? Hier also ein paar Erfahrungswerte, Tipps, und, zur Motivation: konkrete Mehrwerte eines solchen Netzwerkes. 

Ideenreichweite und Chancenintelligenz

Stellt euch vor, ihr habt eine grandiose Idee für eure Organisation. Die Idee unserer Gründerin Katha war zu ihren Bosch-Zeiten zum Beispiel, Working Out Loud (WOL) im Unternehmen zu etablieren. Wir alle wissen, wie schwer es ist, in einem Konzern etwas zu verändern oder zu implementieren. Das bedeutet: Innerhalb der Organisation braucht es einfach ein gutes Netzwerk an Menschen, die über Budgets, Personalkapa und Struktur – und letztlich über die Unternehmensstrategie entscheiden. Denn damit eure Idee umgesetzt werden kann, braucht sie eine gewisse Reichweite und eine gewisse Lobby, die von den Entscheidenden wahrgenommen wird.

Diese Reichweite aufzubauen, das ist der Kern von strategischem Netzwerken. Wir nennen das mal Ideenreichweite: Denn unsere Ideen brauchen einfach Sichtbarkeit und Reichweite in alle Richtungen. Das gelingt am besten, wenn wir über so etwas wie Chancenintelligenz verfügen – eine gewisse Awareness für passende Themen und Momente in Kombination mit Mut, sich für die Ideen einzusetzen und Verantwortung für sie zu übernehmen. Wer Verantwortung übernimmt wird sichtbar, und zwar durch den eigenen Mut und die Strahlkraft, die Engagement und Mut nun mal haben. Dadurch erhält der/diejenige gleichzeitig Reichweite, die es braucht, um Ideen sichtbar zu machen und Unterstützende zu gewinnen. In einer gesunden Unternehmenskultur wird solch ein Vorgehen wertgeschätzt und unterstützt.

Und zu dem Thema Angst, dass wir etwas von jemandem wollen und wir diese Person dann möglicherweise nerven: Sie verfliegt dann, wenn wir uns bewusst machen, dass diese Person ebenfalls einen Vorteil hat, wenn sie uns unterstützt. Und das ist einfach Netzwerkmagie. Daher ist es wichtig, sich diesen Vorteil deutlich zu machen – und empathisch zu kommunizieren.

Aber wem kommunizieren wir unsere Ideen am besten? Gleich dem Vorstand? Vielleicht eher nicht. Hier ein paar bessere Ideen.

Wir können es nicht oft genug sagen: Diversität macht den Unterschied

… und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Denn wenn Claudia mit Claudia netzwerkt und Thomas mit Thomas, dann werden neue Ideen nie verändert und verbessert und die Reichweite erhalten, die sie verdienen. Denn die Kommunikation zwischen verschiedenen Abteilungen, Teams und über Hierarchien hinweg ist das Klima, das eine gute Idee braucht. Das Zauberwort hier lautet Perspektivenvielfalt. Allein um Ideen zu verbessern, voranzutreiben und zu fördern, sollte strategisches Netzwerken im Unternehmen also selbstverständlich sein, um bei Bedarf neue Wege fernab der alteingesessenen Kommunikationsstrukturen und Prozesse zu finden. Und diese Wege können wir immer nur gemeinsam gehen, in einer offenen und neugierigen Unternehmenskultur mit mutigen und gut vernetzten Unterstützenden.

Es können dabei ganz simple Hacks sein, um solch ein Netzwerk aufzubauen. Wie wäre es, in den internen virtuellen Netzwerken den Hashtag #neverlunchalone zu etablieren, um Verabredungen zum Mittagessen zu fördern? Auch virtuelle Kaffeedates sind sehr effektiv: Sich einfach mal treffen und sich von seinen aktuellen Herausforderungen zu erzählen tut nicht nur der Seele gut, sondern – eben auch dem eigenen Netzwerk. Storytelling matters!